Förderverein Märchen e.V. / Satzung
 

 

Satzung Märchenverein e.V.
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Satzung vom 26.11.2011, geändert durch Beschlüsse vom 10.01.2002 und 28.12.2002
Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.03.2012 ist der Sitz des Vereins von Lensahn (Amtsgericht Lübeck, VR 774 OL) nach Schaalby verlegt und die Satzung geändert in Name und Sitz

§ 1 Zweck des Vereins
ist die Förderung der Erzählkunst durch Organisation, Vermittlung und Durchführung von Erzählveranstaltungen sowie die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen. Das Unterhalten eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes mit regelmäßiger entgeltlicher Tätigkeit seiner Mitglieder ist nicht Zweck des Vereins.

§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins, Haftungsbeschränkung
(1) Der Verein führt den Namen Märchen e.V.
(2) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach erfolgter Eintragung im
Vereinsregister führt er den Zusatz "eingetragener Verein (e.V.)".
(3) Bis zu seiner Eintragung ist die Haftung der handelnden Vorstandsmitglieder auf das Vereinsvermögen beschränkt.
(4) Sitz des Vereins ist 24882 Schaalby. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Mitgliedschaft
(1) Mitglied kann jede an der Verwirklichung der Vereinsziele interessierte natürliche oder juristische Person werden. Vorausgesetzt ist weiter lediglich eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmeldung zur Aufnahme, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet, über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
(2) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Aufnahmebeschluss.
(3) Die Mitgliedschaft endet
a) durch Tod,
b) durch Austritt, zum Kalenderjahresende, der bis sechs Wochen vorher schriftlich
gegenüber dem Vorstand erklärt werden muss,
c) durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann,
d) durch Ausschließung mangels Interesses, die durch Beschluss des Vorstands ausgesprochen werden kann, wenn ohne besondere Rechtfertigung für mindestens zwei Jahre die Beiträge nicht entrichtet worden sind.
(4) Von den Mitgliedern sind Beiträge zu entrichten, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden. In Härtefällen entscheidet der Vorstand auf
schriftlichen Antrag des betroffenen Mitgliedes.
(5) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

§ 4 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung
2. der Vorstand.

§ 5 Vorstand
(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart.
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Den Vorstand im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB bilden der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Kassenwart. Sie sind einzeln zur Vertretung des Vereins befähigt. Die Vertretungsmacht der einzelnen geschäftsführenden Vorstandsmitglieder ist in der Weise beschränkt, dass für folgende Geschäfte im Innenverhältnis die Zustimmung aller Vorstandsmitglieder erforderlich ist:

a) Erwerb, Veräußerung und Belastung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, b) Aufnahme und Hingabe von Krediten von einzeln mehr als Euro 2.500,00
c) Wechselbegebungen und Verbürgungen,
d) Abschluss von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern,
e) Abschluss von Verträgen und Geschäften jeder Art, die im Einzelfall größere Verpflichtungen als Euro 2.500,00 für den Verein mit sich bringen oder den Verein ohne Rücksicht auf den Wert länger als ein Jahr verpflichten,
f) alle Geschäfte, die außerhalb des durch den Vereinszweck bestimmten normalen Geschäftsbetriebs des Vereins liegen.
(3) Den Vorstandsmitgliedern kann durch die Mitgliederversammlung Befreiung von den Beschränkungen des §181 BGB erteilt werden.
(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in geheimer Wahl gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Amtsdauer beträgt drei Jahre. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist.
(5) Das Amt des Mitgliedes des Vorstandes endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf seiner Amtsdauer aus, wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds.
(6) Verschiedene Vorstandsmitglieder können nicht in einer Person vereinigt werden.
(7) Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu denen er mindestens viermal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Einladung ergeht mit einer Frist von einer Woche durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den Stellvertretenden Vorsitzenden. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Mehrheit.
(8) Abweichend von Abs. 7 können Vorstandsbeschlüsse jedoch auch schriftlich per Telegramm, Telex, Telefax oder Telefon gefasst werden, sofern kein Vorstandsmitglied einer solchen Beschlussfassung widerspricht. Über die so gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die jedem Vorstandsmitglied unverzüglich nach Beschlussfassung zuzuleiten ist.

§ 6 Mitgliederversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen,
a) wenn es das Interesse des Vereins erfordert,
b) mindestens einmaljährlich, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres,
c) bei Ausscheiden eines Mitglieds des Vorstands binnen drei Monaten,
d) wenn die Einberufung von einem Viertel aller Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird,
(2) Der Vorstand hat der vorstehend unter Abs. l Buchstabe b zu berufenden Versammlung einen Jahresbericht und einen Jahresabschluss vorzulegen; die Versammlung hat über die Entlastung des Vorstands Beschluss zu fassen.
(3) Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen einzuberufen. Die Frist beginnt mit der Absendung der Einladung an die letzte bekannt Mitgliederanschrift. Die Einberufung der Versammlung muss den Gegenstand der Beschlussfassung bezeichnen. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Versammlungsleiter hat sodann zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
(4) Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
a) die Genehmigung des Jahresabschlusses
b) die Entlastung des Vorstands
c) die Wahl des Vorstands
d) Satzungsänderungen
e) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
f) Anträge des Vorstands und der Mitglieder
g) Erteilung der Befreiung von den Beschränkungen des §181 BGB für einzelne Vorstandsmitglieder
h) Abschluss von Anstellungsverträgen mit Vereinsmitgliedern
i) die Auflösung des Vereins
(5) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
(6) Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung sowie über die Auflösung des
Vereins ist die Anwesenheit von zwei Dritteln der Vereinsmitglieder erforderlich. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung hat frühestens zwei Monate vor, spätestens vier Monate nach dem ersten Versammlungstag stattzufinden. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Einladung zu jener Versammlung muss einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit enthalten.
(7) Zu einem Beschluss über die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der erschienenen Mitglieder, zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
(8) Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder des Vereins notwendig; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
(9) Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens fünf Anwesenden ist schriftlich und geheim abzustimmen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Stimmenthaltungen der erschienenen Mitglieder zählen als Nein-Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

Mai 2012

nachfolgend die alte Satzung

Förderverein Märchen e.V. (ehem. Förderverein fairytale e.V.)

S A T Z U N G

in der Fassung vom 28.12.2002

 

 

Inhalt: ......................................................................................................................... Seite

 

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr .............................................................................. 2

§ 2 Zweck und Aufgaben ...... ......................................................................................            2

§ 3 Gemeinnützigkeit und Mittelverwendung................................................................   2

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft........................................................................................           2

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft ...............................................................................            2

§ 6 Mitgliedsbeiträge........ ............................................................................................          3

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder........................................................................ 3

§ 8 Organe des Vereins ................................................................................................          3

§ 9 Mitgliederversammlung............................................................................................           3

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung ..................................................................  3

§ 11 Einberufung der Mitgliederversammlung...............................................................   4

§ 12 Außerordentliche Mitgliederversammlung.............................................................  4

§ 13 Beschlußfähigkeit und Beschlußfassung der Mitgliederversammlung..................   4

§ 14 Vorstand................................................................................................................         4

§ 15 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstandes-...................................................   5

§ 16 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes................................................................... 5

§ 17 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes .......................................................... 5

§ 18 Satzungsänderung.................................................................................................          5

§ 19 Protokollieren von Beschlüssen und Versammlungen.......................................... 5

§ 20 Auslagenersatz .....................................................................................................         6

§ 21 Rechnungsprüfung ...............................................................................................           6

§ 22 Auflösung des Vereins ..........................................................................................          6

§ 23 Schlußbestimmungen...........................................................................................           6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen Förderverein fairytale e.V. und ist unter der Nummer 774 im Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg eingetragen.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in 23738 Lensahn.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck und Aufgaben

(1) Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Erzählkunst als Bestandteil der darstellenden und bildenden Kunst. Der Verein tritt für die Erhaltung der Erzählkunst als Kulturwert ein.

(2) Die Tätigkeit erfolgt zum Wohle der Allgemeinheit, ohne Rücksicht auf Rasse, Konfession, Staatsangehörigkeit, Geschlecht und wirtschaftliche Verhältnisse.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

1. die Organisation, die Vermittlung und Durchführung von Erzählveranstaltungen sowie aller damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen

2. Verbreitung der Erzählkunst in der Öffentlichkeit

3. Kooperation mit öffentlichen Stellen (Kommunen, Kreis, Land, Bund), Kirchen, Wohlfahrtsverbänden sowie privaten Organisationen, die den Vereinszweck fördern

4. Beschaffung von Finanzmitteln

(4) Der Verein kann Aktivitäten jeder Art verfolgen, die dem Satzungszweck unmittelbar oder mittelbar dienen.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit und Mittelverwendung

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Dritten Abschnitts der Abgabenordnung der §§ 51 ff. AO.

(2) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie haben weder während der Zugehörigkeit zum Verein noch nach ihrem Ausscheiden Anspruch auf das Vereinsvermögen, auch nicht auf Rückzahlung von Beiträgen oder Spenden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, welche die Ziele des Vereins zu fördern bereit ist.

(2) Die Aufnahme erfolgt aufgrund schriftlicher Anmeldung durch Beschluß des Vorstands nach freiem Ermessen. Ein Anspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem/der AntragstellerIn die Gründe für seine Entscheidung zu nennen.

(3) Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen.

 

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch den Tod bei natürlichen Personen sowie den Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen, den Austritt oder den Ausschluß aus dem Verein.

(2) Der Austritt ist gegenüber dem vertretungsberechtigten Vorstand schriftlich zu erklären. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zum Ende eines Kalenderjahres zulässig.

(3) Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstands mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder durch einfachen Ausschluß aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Hinweis auf die Folgen mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist. Der Beschluß darf erst gefaßt werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung zwei Wochen vergangen sind und in der Mahnung auf die Folgen hingewiesen wurde. Der Beschluß des Vorstandes über den einfachen Ausschluß des Mitgliedes ist diesem schriftlich mitzuteilen.

(4) Ein Mitglied kann durch einstimmigen Beschluß der anwesenden Mitglieder des Vorstandes durch besonderen Ausschluß aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstößt. Der Ausschluß kann auch erfolgen wenn ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt. Der Beschluß über den Ausschluß ist dem auszuschließenden Mitglied begründet schriftlich bekanntzugeben; er wird sofort mit der Beschlußfassung wirksam.

 

Vor der Beschlußfassung ist dem Mitglied unter Bekanntgabe der Gründe für die Ausschließung innerhalb einer Frist von vier Wochen Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben.

Gegen den Ausschließungsbeschluß des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die sodann mit mindestens drei Viertel der gültigen Stimmen über den Ausschluß entscheidet. Die Berufung ist innerhalb von vier Wochen nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand einzulegen. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluß als nicht erlassen. Wird die Berufung nicht oder nur nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluß, so daß die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 

§ 6 Mitgliedsbeiträge

(1) Der Verein erhebt von den ordentlichen Mitgliedern Jahresbeiträge. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden.

(2) Die Höhe und Fälligkeit von Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(3) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht der Zahlung der Beiträge und Umlagen befreit.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Ordentliche Mitglieder haben Rede- und Stimmrecht, Ehrenmitglieder haben Rederecht in der Mitgliederversammlung.

(2) Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

(3) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele des Vereins nach Kräften zu fördern und zu unterstützen sowie die Jahresbeiträge fristgemäß im voraus zu entrichten.

(4) Die Mitglieder sind zu absoluter Verschwiegenheit verpflichtet hinsichtlich Informationen und Daten, soweit sie schutzwürdige Belange des Vereins betreffen, sowie hinsichtlich Informationen und Daten, die ihnen im Rahmen der Betreuung oder eines Amtes im Verein bekannt werden.

 

§ 8 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Die Mitgliederversammlung kann die Bildung weiterer Vereinsorgane oder -gremien beschließen.

 

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den ordentlichen Mitgliedern sowie den Ehrenmitgliedern des Vereins. Die Mitgliederversammlung beschließt als oberstes Organ des Vereins über alle Vereinsangelegenheiten, soweit diese nicht durch die Satzung in die Zuständigkeit eines anderen Organs des Vereines fallen.

 

§ 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, soweit es in dieser Satzung nicht anders bestimmt ist.

(2) Neben den sich aus dieser Satzung ergebenden Aufgaben obliegt der Mitgliederversammlung insbesondere:

1. die Beschlußfassung über die Grundsätze der Arbeit des Vereins, seine Weiterentwicklung sowie die Erweiterung und Einschränkung bisheriger Aufgaben

2. die Beschlußfassung über den Jahresabschluß, den Rechnungsprüfungsbericht sowie den Jahresbericht

3. die Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands

4. die Wahl, Abberufung und Entlastung der Rechnungsprüfer

5. die Beschlußfassung über die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und Umlagen

6. die Beschlußfassung über den Erwerb, die Veräußerung oder die Belastung von unbeweglichem Vereinsvermögen sowie die Eingehung der diesbezüglichen schuldrechtlichen Verpflichtungen

7. die Ernennung von Ehrenmitgliedern aufgrund von Vorschlägen des Vorstandes

8. die Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern iSd. § 5 Abs. 4

9. Erteilung und Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB für einzelne Vorstandsmitglieder

10. die Beschlußfassung von Satzungsänderungen

11. die Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins

 

§ 11 Einberufung der Mitgliederversammlung

(1) Bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Kalenderjahr, nach Möglichkeit im ersten Quartal, sollte eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.

(2) Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen unter Angabe der Tagesordnungspunkte schriftlich einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

(3) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der/die VersammlungsleiterIn hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.

 

§ 12 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnungspunkte einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert. Sie ist ferner einzuberufen, wenn dies von mindestens einem Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Beratungsgegenstandes sowie der Gründe verlangt wird.

 

§ 13 Beschlußfähigkeit und Beschlußfassung der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorstandsvorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden oder einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, wählt die Mitgliederversammlung eine/n VersammlungsleiterIn.

(2) Die Art der Beschlußfassung bestimmt der/die VersammlungsleiterIn. Die Beschlußfassung muß geheim und schriftlich durchgeführt werden, wenn eines der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(3) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen, ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten.

(4) Jede Mitgliederversammlung ist nach einer ordnungsgemäßen Einladung i.S.d. § 11 beschlußfähig.

(5) Die Mitgliederversammlung faßt Beschlüsse in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten im Sinne dieses Absatzes als ungültige Stimmen.

(6) Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Vierteln, zur Auflösung des Vereins eine von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

(7) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten/Kandidatinnen, welche die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten, eine Stichwahl statt. Bei sich daraufhin ergebender Stimmengleichheit entscheidet das von dem/der VersammlungsleiterIn zu ziehende Los.

 

§ 14 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem/der Vorstandsvorsitzenden, dessen/deren StellvertreterIn sowie dem/der KassenwartIn. Jeder/Jede von ihnen is t stimmberechtigt.

(2) Der Vorstand des Vereins iSd. § 26 BGB besteht aus dem/der Vorstandsvorsitzenden, dessen/deren StellvertreterIn sowie der/des KassenwartIn. Jeder von Ihnen ist einzeln zur Vertretung des Vereins befähigt.

(3) Im Innenverhältnis ist die Vertretungsbefugnis des Vorstandes in der Weise beschränkt, daß für folgende Geschäfte die Zustimmung aller Vorstandsmitglieder erforderlich ist:

1. der Abschluß von Rechtsgeschäften jeder Art, die im Einzelfall eine Verpflichtung von größer als 2.500,00 EUR oder unberücksichtigt der Höhe der Verpflichtung eine solche mit einer Dauer von länger als einem Jahr mit sich bringt.

2. Wechselbegebungen und Verbürgungen

3. Abschluß von Anstellungsverträgen mit Vorstandsmitgliedern

4. solche Geschäfte, die außerhalb des durch den Vereinszweck bestimmten gewöhnlichen Geschäftsbetrieb des Vereins liegen.

(4) Bei Rechtsgeschäften, die den Verein zu Grundstücksverfügungen verpflichten, ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

(5) Den Vorstandsmitgliedern kann durch die Mitgliederversammlung die Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden.

 

§ 15 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstandes

(1) Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit diese nicht durch die Satzung in die Zuständigkeit eines anderen Organs des Vereines fallen.

Zu den Aufgaben des Vorstands gehören insbesondere:

1. die Leitung des Vereins

2. die Erledigung der laufenden Geschäfte des Vereins

3. die Verbürgungen

4. die Einberufung von Mitgliederversammlungen

5. der Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und der Vorstandssitzungen

6. die Beschlußfassung über die Aufnahme, den einfachen Ausschluß und den besonderen Ausschluß von Mitgliedern

7. die Buchführung, die Erstellung des Jahresabschlusses sowie des Jahresberichtes

8. die Auswahl und Anstellung von Personal

9. die Erarbeitung von Grundsätzen der Beitrags - und Spendenpolitik

10. die Organisation von Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit

(2) Der Vorstand ist berechtigt, Gäste zur Mitgliederversammlung einzuladen.

 

§ 16 Wahl und Amtsdauer des Vorstandes

(1) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt. Er bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Die Ämter des Vorstandes können jederzeit niedergelegt werden. Die Wiederwahl des Vorstands ist möglich. Personalunionen von Ämtern, die dem Vorstand zuzuordnen sind, sind mit Ausnahme des Absatzes 3 des § 16 nicht möglich.

(2) Die Mitglieder des Vorstandes müssen Vereinsmitglieder sein.

(3) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein entfällt auch das Am t eines Vorstandsmitgliedes. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen per Beschluß wählen.

 

§ 17 Sitzungen und Beschlüsse des Vorstandes

(1) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von dem/der Vorstandsvorsitzenden oder dessen/deren StellvertreterIn schriftlich einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von vier Wochen muß eingehalten werden. Die Tagesordnung ist in der Einberufung bekanntzugeben.

(2) Vorstandssitzungen werden von dem/der Vorstandsvorsitzenden oder dessen/deren StellvertreterIn geleitet.

(3) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(4) Abweichend von Abs. 1 können Vorstandsbeschlüsse auch mHv. technischer Kommunikation gefaßt werden, sofern kein Vorstandsmitglied einer solchen Beschlußfassung widerspricht.

 

§ 18 Satzungsänderung

(1) Beschlüsse über Satzungsänderungen sind nur wirksam, wenn bei der Einladung zur Mitgliederversammlung auf die beabsichtigte Satzungsänderung hingewiesen wird und die Satzungsänderung mit der Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erfolgt.

(2) Soweit die Satzungsänderung den Zweck des Vereins, die Verwendung der Mittel sowie den Vermögensanfall bei Auflösung des Vereins betrifft, ist eine Zustimmung aller Mitglieder notwendig. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden. Die Änderung darf erst nach Einwilligung des Finanzamtes in Kraft treten.

 

§ 19 Protokollieren von Beschlüssen und Versammlungen

Über Mitgliederversammlungen und Sitzungen des Vorstandes sowie deren Beschlüsse sind vom Protokollführer Niederschriften anzufertigen. Diese sind von ihm/ihr und dem/der VersammlungsleiterIn zu unterschreiben. Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses in der Niederschrift festzuhalten, die jedem Vorstandmitglied unverzüglich

zugeleitet wird.

 

§ 20 Auslagenersatz

Jedes Mitglied hat Anspruch auf Ersatz der ihm entstandenen Kosten, soweit die Kosten nicht unüblich sind und zuvor der Vorstand dem Aufwand, dessentwegen die Kosten entstanden sind, zugestimmt hat.

 

§ 21 Rechnungsprüfung

(1) Die von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählten Rechnungsprüfer überprüfen die Geschäfte des Vereins. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Prüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; das Ergebnis ist in Form eines schriftlichen Berichtes der Jahreshauptversammlung zu unterbreiten.

(2) Die Rechnungsprüfer dürfen in dem zu prüfenden Zeitraum nicht dem Vorstand angehören.

 

§ 22 Auflösung des Vereins

(1) Bei Auflösung des Vereins durch Liquidation, Änderung der Rechtsform, Verschmelzung mit einem gleichartigen, anderen Verein oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken im Sinne der Abgabenordnung zu verwenden.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

(2) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluß bedarf einer Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

(3) Das nach der Liquidation des Vereins vorhandene Vermögen fällt an einen anderen, als gemeinnützig anerkannten Verein.

(4) Soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der/die Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

(5) Wird eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen, anderen Verein angestrebt, so daß die unmittelbare, ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen gemeinnützig anerkannten Rechtsträger über.

(6) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

§ 23 Schlußbestimmungen

(1) Änderungen oder Ergänzungen der Satzung bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für eine Vereinbarung, durch die auf die Schriftformerfordernis verzichtet wird.

(2) Sollten einzelne Bestimmungen der Satzung ganz oder teilweise unwirksam sein, so wird die Gültigkeit der Satzung davon im Übrigen nicht berührt. Die ganz oder teilweise unwirksamen Bestimmungen sind durch einen Beschluß der dafür zuständigen Organe so zu ergänzen oder umzudeuten, daß der mit der ganz oder teilweise ungültigen Bestimmung beabsichtigte wirtschaftliche und ideelle Zweck erreicht wird.

 

Lensahn, den 28. Dezember 2002

 

 

 

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